Desserts roh & vegan von Anja Stadelmann

Am Stand des Hädecke-Verlags der Frankfurter Buchmesse haben wir tolle Menschen kennengelernt und viele, liebe Menschen getroffen, die wir schon kannten. Das war Zufall. Aber vielleicht lag es auch an den leckeren Kokosplätzchen und dem Kokosrum, den es dort gab.

Doch wir haben in den Regalen auch viele tolle Bücher entdeckt und stellen euch zwei im Laufe dieser Woche vor, die wir freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen haben.

Eines beschäftigt sich mit allen Speisen rundum die Kokosnuss, das andere mit roh-veganen Desserts:

 

Schon die Aufmachung des Buches von Anja Stadelmann ist extrem hochwertig und ästhetisch. Trotz eines eher minimalistischen Covers, will man ins selbige fast beißen und die pawlowsche Konditionierung bleibt auch beim Durchblättern erhalten. 

 

Es werden „Frühstücke", „Snacks", „Guetzli & Pralinen", „Schokoladenträume", „Torten" und „Eiskalte Erfrischungen" vorgestellt, von denen man sich gar nicht entscheiden kann, welches Rezept man zuerst ausprobieren will und welche Süßigkeit man am liebsten sofort naschen würde.

 

In einer Art Vorkapitel gibt es zusätzlich noch ein ausführliches ABC rundum das Thema rohköstliche Zutaten und ihre Zubereitung. Hier finden Dinge wie Schokolade, Kokosfett, Dicksäfte u.ä. Erwähnung, die für viele der vorgeschlagenen Rezepte benötigt werden und allgemeingültig sind. 

Da in den jeweiligen Rezepten auch immer der Verweis auf die passende ABC-Seite genannt ist, bleiben die Rezepte selbst sehr übersichtlich und angenehm reduziert auf das Wesentliche.

 

Positiv anzumerken ist außerdem, dass man nicht zwingend einen Dehydrator benötigt, um all die Leckereien herzustellen. Es ist auch immer alternativ möglich, den Backofen zu verwenden (bei 50 Grad Celsius; die eigentliche Backtemperatur aber entspricht damit dann auch der Idee der Rohkost). Ein guter Vorschlag für alle, die noch nicht vollständig umsteigen oder nicht noch ein Haushaltsgerät anschaffen wollen. Es ist also keine Zauberei, die in diesem Buch vorgestellt wird.

 

Wir werden hier nach und nach die von uns ausprobierten Rezepte auflisten und vorstellen. Ein Stöbern lohnt sich also nicht nur in dem Buch.

 

Begonnen haben wir mit klassischen Zimtsternen - passend zur vorweihnachtlichen Stimmung (ja, es ist inzwischen November!).

 

Das vollständige Rezept findet sich hier.

 

Eines sei aber noch dazu gesagt. Da wir mit der Glasur zunächst improvisieren mussten, aber nicht zufrieden waren, gab es zwei Anläufe bis sie perfekt waren. Im Vorwort von „Desserts roh & vegan" schreibt die Autorin:

 

„Nun möchte ich alle dazu animieren, in die süße rohköstliche Welt einzutauchen, nach Herzenslust das eine oder andere Rezept auszuprobieren und es dabei nicht zu belassen. Bloss [sic] keinen Respekt haben und ruhig auch Zutaten ersetzen. Desserts kombinieren und Neues kreieren! Bei rohen, veganen Desserts kann nicht viel schief gehen. Und wenn, probiert man es nochmals - denn Süßes geht doch immer."

 

So ist es uns mit den Zimtsternen auch ergangen und vielleicht haben wir in den nächsten Wochen bis Weihnachten auch noch mal einen mutigen Tag und kreieren Lebkuchen aus Erbsen, wie es die Autorin vorschlägt. Das wohl ungewöhnlichste Rezept in diesem Buch.

 

Zu den Rezepten:

Zimtsterne

Energieriegel

Buchweizen-Kokos-Kugeln

Snickers

 

 

[daniela]

 

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