Low Budget: Nachhaltigkeit

Nachhaltiger Adventskalender, zweites Türchen
Grafik: Miriam by thesoulfoodtraveller.com

 

Die liebe Miriam vom Blog The Soulfood Traveller organisiert dieses Jahr einen Adventskalender zum Thema Nachhaltigkeit und Minimalismus.

Wir freuen uns, dabei sein zu können und widmen uns im zweiten Türchen des Kalenders dem Thema Nachhaltigkeit und Geld. Denn wir hören das Argument immer wieder: nachhaltig zu leben ist teuer.

 

Tatsächlich aber wollen wir heute viele Tipps vorstellen, wie man low budget nachhaltig leben kann und dass es nicht zwingend ein finanzieller Luxus ist, sondern vor allem eine Alltags- und Routinesache, auf andere Dinge acht zu geben und neu zu gestalten.

Vieles davon geht ganz ohne Geld, manches mit weniger als bisher. Und vor allem eins: Es braucht Zeit Dinge zu ändern in eigenen Abläufen.

 

Dabei gibt es nicht den einen Startpunkt, wir zeigen aber verschiedenste Ideen aus vielen Bereichen auf und vielleicht habt ihr ja auch noch weitere Tipps? Lasst sie uns gerne in den Kommentaren wissen. Hier ist Platz alle Ideen zu sammeln, die helfen (günstig) nachhaltiger zu leben.

 

Nachdem wir schon viele Tipps zum nachhaltigeren Leben hier aufgeschrieben haben, geht es in diesem Artikel konkret um Tipps, die wenig bis gar nichts kosten. Nur ein paar werden sich doppeln, die meisten haben wir aber neu zusammen gestellt und für diesen Artikel gesammelt.

 

Weil es nicht den einen Startpunkt gibt und Nachhaltigkeit nicht nur etwas damit zu tun hat, ausschließlich auf Plastik zu verzichten, geben wir aus den verschiedensten Bereichen Tipps, Geld zu sparen und dabei trotzdem nachhaltig zu sein.

 

Dennoch, es gehört bei allen Ideen vor allem eines dazu: Daran zu denken, dass es eben andere Möglichkeiten gibt als bisher und diese in den ersten Wochen aktiv zu nutzen, wenn sie für einen selbst interessant klingen.

 

Das Beispiel ist immer mit einer Stofftasche einkaufen zu gehen, aber wie oft passiert es, dass man an der Kasse denkt: Mist, ich wollte sie noch einstecken... Deshalb ist nachhaltig(er) zu leben vor allem eine Routineänderung und braucht Zeit. Vielleicht kann man seine Handtasche ja immer mit einer Stofftasche ausstatten, vielleicht kann man sie aber auch sichtbar an die Türe hängen, sich einen Zettel schreiben, sie ins Büro legen oder oder oder. Wichtig ist einfach, sich an seine neuen Ideen zu erinnern und möglichst eine Weile zu wiederholen. Dann ist es eben irgendwann auch Routine und die Stofftasche an der Kasse nicht mehr vergessen.

 

Apropos Stofftasche: Gleiches gilt natürlich auch für den Thermos- oder Bambusbecher oder Tupperdosen beim Essen gehen (falls mal etwas übrig bleibt).

 

Food

Und, wo wir gerade beim Thema Essen sind, gibt es ganz viele Möglichkeiten, Geld bei Lebensmitteln zu sparen und trotzdem nachhaltig zu sein - es muss ja nicht immer das in Plastik verpackte Obst und Gemüse sein.

(Viele Bio-Sachen sind übrigens in Folie eingepackt wegen des Verbraucherschutzes: Der/die Käufer*in muss den Unterschied zwischen bio und nicht-bio erkennen können; inzwischen gibt es aber Initiativen das Gemüse und Obst anders als „bio" zu branden, so dass die Plastikverpackung nicht mehr notwendig ist.)

 

Die bekannteste Initiative, die sich gegen das Wegwerfen von Lebensmitteln einsetzt ist wohl Foodsharing:

Hier kann sich jede*r anmelden, muss einen Onlinetest bestehen (nach dem Durchlesen des dazugehörigen Wikis kein Problem) und kann sich daraufhin engagieren, aus Super-, Bio-, Wochenmärkten sowie von Hotels und Tankstellen Lebensmittel abzuholen, die sonst im Müll gelandet wären. Das ist natürlich nicht plastikfrei, auch, wenn man bei manchen Abholstationen die eigene Tupperdose mitbringen kann, aber rettet eben davor noch mehr Müll zu produzieren. Es gibt eigentlich zu jeder Zeit Abholmöglichkeiten, so dass für den Eigenbedarf und die eigene passende Uhrzeit immer ein passender Betrieb zu finden ist.

 

Wer sich nicht aktiv anmelden kann oder will, sieht hier, wo es die sogenannten Fairteiler in der Nähe gibt, wo man aus Regalen, Kühlschränken o.ä. einfach Lebensmittel rausnehmen darf bei Bedarf.

  

 

Ebenfalls gegen Essensmüll setzt sich die Initiative To good to go ein:

Ein Netzwerk aus Cafés, Restaurants, Supermärkten etc,, vereint in der gleichnamigen, kostenlosen App. Hier kann man zu bestimmten Zeiten, ähnlich wie beim Foodsharing, portionsweise Lebensmittel abholen zu einem deutlich vergünstigten Preis. Das lohnt sich finanziell vor allem, wenn man sich sonst das Restaurant oder die Brötchentüte nicht leisten kann, aber etwas ganz Spezielles haben möchte (beim Foodsharing ist das gerettete Essen kostenlos, aber oftmals vorher nicht bekannt, was man genau in welchen Mengen rettet).

Vieles ist zum halben Preis erhältlich. Zusätzlich kann man auch filtern, welche Läden vegetarisch- bzw. veganes Essen anbieten.

Ein Vortest, wie beim Foodsharing, ist nicht notwendig; es wird immer angezeigt, welche Betriebe sich in der Nähe befinden und ob es gewünscht ist, sogar seine eigenen Behältnisse mitzubringen.

 

Wer regionales Obst, Kräuter und Nüsse kostenlos haben möchte, kann sich auf Mundraub.org umsehen (gebührenfrei, ohne Anmeldung) und sich dort die nächsten Obstbäume, Sträucher und Pflanzen anzeigen lassen und auf eigene Faust pflücken gehen. So lange die Bäume nicht auf Privatgelände stehen, ist das erlaubt und rettet ebenfalls Lebensmittel vor der Verrottung. Zeitlich ist hier die beste Flexibilität geboten, da es keine Terminvorgaben gibt, sondern sich hier jederzeit bedient werden kann.

 

Außerdem bietet sich noch an Geld zu sparen, in dem man auf Wochenmärkten kurz vor Feierabend einkaufen geht oder in landestypischen Supermärkten direkt größere Mengen bezieht.

Zum Beispiel gibt es in größeren Asia-Shops Tofu lose, große Reissäcke, oft auch günstige Erdnussbutter (im Vergleich zum Biomarkt) oder Backsoda im Karton. Türkische Supermärkte bieten eine riesige Auswahl an losen Obst- und Gemüsesorten, manchmal auch zusätzlich an Gewürzen und Nüssen.

Hier braucht es vor allem ein bisschen Recherche in dem eigenen Wohnort für Standort, Öffnungszeiten und Angebot.

 

Ein paar weitere Tipps zum Thema weniger Lebensmittel wegschmeißen gibt Zu gut für die Tonne auf der eigenen Website. Da alleine in privaten Haushalten in Deutschland ca. 150g Lebensmittel tagtäglich weggeschmissen werden, ist das natürlich ein riesiger Bereich selbige vor der Tonne zu retten. 

 

Deshalb gibt es nicht den einen Ratschlag, aber viele Ideen, hier nachhaltiger Lebensmittel zu verwenden, zu retten, zu verwerten, einzukochen, zu lagern, etc.

 

Müllvermeidung

Neben den schon oben genannten Dingen wie Thermosbecher, Tupperdosen, Stofftaschen etc. in den täglichen Gebrauch zu integrieren (was zugegeben in der Neuanschaffung nicht zwingend low budget ist), ist zum Beispiel ganz viel, das im heimischen Briefkasten landet, Müll:

Werbebriefe, Einkaufsprospekte, Kataloge usw. Ein Aufkleber „Bitte keine Werbung" schützt vielleicht vor Lieferdienstflyern, nicht aber vor personalisierter Dialogpost. Deshalb gilt es die tatsächlich händisch abzubestellen. Bei uns war es zum Beispiel die ADAC Motorwelt (lässt sich online kündigen) und die Krankenkassen-Kundenzeitschrift (ließ sich telefonisch abbestellen), die hier immer ungelesen in den Papiermüll wanderten. Viele Einkaufskataloginformationen lassen sich auch online nachlesen, weshalb - zumindest für uns - es keinen Sinn ergibt, die Sachen noch auf zusätzlich bedrucktem Papier zu erhalten, manchmal sogar noch in Folie eingeschweißt.

Hier kommt es natürlich sehr auf das eigene Leseverhalten an; aber was nicht gelesen wird, kann abbestellt werden. Das kostet kurz Zeit den Kanal zu finden, wie man kündigt, aber ebenfalls meistens kein Geld.

 

Verschiedene Menstruationstassen im Überblick.
Verschiedene Menstruationstassen im Überblick.

 

Für alle Menschen mit Uterus fällt ein weiterer großer Bereich Müll an: Menstruationsprodukte wie Binden und Tampons. Der preiswertere und vor allem nachhaltigere Ersatz sind Menstruationstassen. Diese können mit regelmäßiger Reinigung und Abkochen im Schneebesen im Topf/der Mikrowelle/dem Ofen ca. 5 Jahre halten. Die meisten anderen Hygieneartikel sind nur für den Einmalgebrauch konzipiert. Das ergibt dann im Laufe der Periodenzeit auch mal schnell über 10000 Tampons, die man vermeiden kann. Eine gute Übersicht und Beratung zur richtigen Menstruationstasse findet sich zum Beispiel hier.

 

Screenshot: Replace Plastic App (kostenlos verfügbar)
Screenshot: Replace Plastic App (kostenlos verfügbar)

 

Viel Plastikmüll fällt darüber hinaus auch bei vielen Verpackungen und Gegenständen an. Die kostenlose App Replace Plastic nimmt sich dieser Problematik an. Hier kann man Produkte scannen und Hersteller auf dem direkten E-Mail-Weg bitten, sich für weniger Plastikverpackungen einzusetzen.

 

Was Inhaltsstoffe und Mikroplastik in Produkten betrifft, ist die App Codecheck zur Überprüfung geeignet, ebenfalls kostenlos verfügbar und direkt nutzbar.

 

Ansonsten ist es natürlich wichtig, den eigenen Müll auch bei Outdoor-Veranstaltungen (Grillen im Park, Picknicken am Strand usw.) ordnungsgemäß zu entsorgen und nicht einfach in der Natur liegen zu lassen. Wer spazieren geht, im Meer taucht oder viel an Stränden unterwegs ist, sieht, dass viel leider nicht in Mülleimer gebracht wird. Vielleicht bietet sich dann ja an, einen Teil des Mülls, auch, wenn es fremder ist, zu entsorgen. Dafür eignen sich natürlich Handschuhe und Eimer mitzuhaben. Das ist aber natürlich nichts Alltägliches und ist schon eher ein Projekt mit eigenem Vorsatz und Planung.

 

Bücher lesen, leihen, tauschen, behalten?

Wir lesen gerne Bücher. Sie neu zu kaufen als gedrucktes Exemplar und zu behalten ist aber durchaus ein Luxus und es gibt viele nachhaltigere Alternativen, gedruckte Bücher zu lesen.

 

Neben dem herkömmlichen Antiquariat, das sich meistens auf ältere Bücher spezialisiert hat, lassen sich viele neue Bücher natürlich in lokalen Bibliotheken ausleihen (auch online E-Books), die Jahresgebühren betragen meist einen niedrigen zweistelligen Betrag und kommen eher der Anschaffung eines bis zwei neuen Büchern gleich.

 

Wer gerade kein Geld für Bücher ausgeben kann, kann in Bücherschränken stöbern, die es deutschlandweit gibt. Auf dem Bücherblog Lesestunden findet sich eine Gesamtkarte Deutschlands mit allen eingetragenen Bücherschränken, darunter auch ein Linienbus in Hamburg, Telefonzellen, kleine Vogelhäuschen usw.

 

Wer seine Bücher nach dem Lesen wieder loswerden möchte und sie nicht auf Rebuy, Momox, Amazon oder eBay Kleinanzeigen verkaufen möchte, kann sie auch via Bookcrossing in der eigenen Region aussetzen und damit neuen Lesern/Leserinnen kostenlos zur Verfügung stellen oder andersherum als Mitglied der Community auch hier auf Bücherjagd gehen.

 

Fair Fashion, Second Hand und Minimalismus

Low Budget und Kleidung? Dazu fällt einem vor allem erstmal Primark, Kik und Co. ein und das hat natürlich wenig mit Fair Fashion zu tun, geschweige denn mit Nachhaltigkeit. Hier ist das Vorurteil tatsächlich oft noch am größten, fair produzierte Kleidung sei teuer und nicht zu bezahlen. 

 

Vorweg sei gesagt: Das kommt sehr auf die Marke an. Es gibt viele, die Kleidungsstücke unter 100 Euro anbieten (z.B. Hirschkind, recolution, Thought, Armedangels, Gudrun Sjödén, hessnatur, Avocadostore, SoleRebels, Ethletic ...) aber natürlich ist das immer noch weit entfernt von Low Budget - auch, wenn man Gutscheine via Newsletter oder Sonderaktionen wie Winterschlussverkäufe abwartet. 

 

Hier gibt es mehrere Lösungen:

Zum Beispiel in Second Hand-Läden stöbern, auf Flohmärkten (da gibt es oft auch selbst gemachte Kleidung, besonders lohnenswert auch für Baby- und Kinderbekleidung), oder in passenden Apps wie Kleider-/Mamikreisel oder auch eBay Kleinanzeigen.

 

Weg vom stetigen Konsum kann aber auch der bewusste Konsum eine Möglichkeit sein und auf ein bestimmtes Kleidungsstück zu sparen. Das führt auch dazu, den eigenen Kleiderschrank mal auszumisten und die Teile zu überprüfen auf: Wie lange hatte ich das nicht mehr an? (Mindestens ein Jahr heißt sicher auch, dass es eigentlich weg kann) - Brauche ich das noch? - Passt mir das noch? - Gefällt mir das, was ich damals gekauft habe noch? 

 

Oft finden sich auch kaputte Kleidungsstücke, mit denen man noch nicht weiter wusste, die man so vielleicht endgültig aussortieren kann.

 

Vielleicht führt das dazu, beim nächsten Stadtbummel nichts mehr einzukaufen, was man sowieso nur einmalig anzieht, sondern ganz bewusst nur noch ein Kleidungsstück zu kaufen, das man dafür aber oft anzieht und wegen der Qualität zu schätzen weiß. Das ist in jedem Fall nachhaltiger und auf den Gesamtpreis gesehen oft auch günstiger.

 

Leihen statt Kaufen

Leihen statt Kaufen gilt natürlich nicht nur im Bereich der Bücher. Das gilt für so vieles, das man im Alltag vielleicht nicht täglich benötigt. Und dafür gibt es bereits Apps und Initiativen wieder in der Nachbarschaft zu fragen, u.a. Frents, Nebenan.de, Nachbarschaft.net - die Dienste und das Ausleihen sind meist kostenlos.

 

Wird man hier nicht fündig,

... bieten Baumärkte oft an, Geräte auszuleihen für einen günstigeren Preis als ein Neupreis

... kann man sich einen Wagen via Carsharing ausleihen (günstiger als ein Autokauf)

... in Free your Stuff- und Nettwerk-Gruppen auf Facebook fragen (vieles wird hier auch verschenkt)

... bei eBay-Kleinanzeigen schauen, ob etwas zum Verschenken und/oder Tausch angeboten wird

 

Und vielleicht kann der Nachbar/die Nachbarin nebenan oder auch Freunde helfen. Letztlich kostet Fragen erstmal nie etwas und oft gibt es mehr Hilfe als gedacht.

 

Neben elektronischen Geräten, einer Leiter, Bohrmaschinen oder anderen Dingen des täglichen Bedarfs, steht Weihnachten vor der Türe und damit natürlich auch die Frage des Weihnachtsbaums. Wir haben letztes Jahr das erste Mal selbigen ausgeliehen bei einer Baumschule - Bring- und Abholservice inklusive.

Das kostet genauso viel wie eine Tanne, ist damit also nicht deutlich günstiger, aber in jedem Fall nachhaltiger, denn der Baum lebt, wird im Topf geliefert und eine genaue Pflegeanleitung mit dazu gegeben. Da man den Baum nur ca. zwei Wochen behält, ist das auch ohne grünen Daumen kein Problem, den Baum am Leben zu erhalten.

Je nach Größe und Alter werden die Bäume nach dem Verleihen in Wäldern eingepflanzt, so dass er nicht nur für die Feiertage existiert und danach weggeschmissen wird.

 

 

Da es sehr unterschiedlich ist, wer diese Services anbietet, hier ein bundesweiter Überblick über einige Dienstleister, wo man Tannenbäume lebend mieten kann - sortiert nach PLZ-Bereich:

 

1... Berlin: Weihnachtsbaum Mitte (Auch Selbstabholung möglich im Weihnachtsurwald in Berlin-Mitte)

2... Hamburg & Umgebung: Rent a plant

2... Hamburg, Sittensen & Umgebung: Palmenverleih

2... Bad Zwischenahn: Baumschule Scholz (Website gerade im Umbau, Telefonnummer: 0171 7219558)

3... Paderborn: Paderbäumchen

5... Mainz: Weihnachtsbaumfreunde

9... München & Österreich (Wien & Graz): Green Tree

 

Österreich:

Steiermark: Gartenbaum Wilhelm

 

Schweiz:

Filisur: Schutzfilisur und Traumbaum

 

In nahe gelegenen Baumschulen kann man zudem auch anfragen, ob sie einen solchen Dienst anbieten.

 

Wer eine echte Tanne zu Weihnachten haben möchte, sich aber weder das Leihen noch Kaufen leisten kann, sollte örtliche Weihnachtsmärkte im Blick behalten. Viele verschenken am 24.12. die „Dekotannen" bevor sie vernichtet werden. Hier ist eine Selbstabholung natürlich obligatorisch.

 

Do it yourself und Upcycling

Der letzte Bereich, um nachhaltig Geld zu sparen, umfasst den besonders kreativen Bereich und hat alles zu tun mit „Do it yourself". Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt und die Bereiche so vielfältig, dass es hier nur um Impulse gehen soll:

 

- alte Kleidungsstücke zu Putzlappen und/oder Wachstüchern verarbeiten

- mit elektronischen Geräten in zahlreiche Repair-Cafés gehen

- aus Wachsresten neue Kerzen herstellen

- aus Natron, Essig, Kernseife, Efeu, Kastanien etc. eigene Seife, Waschmittel und Reinigungsmittel herstellen (das passende Buch gibt´s hier* zu kaufen - *Affiliate-Link)

- leere Flaschen und Gläser zur Aufbewahrung von Gewürzen, Flüssigseife, Marmeladen, etc. nutzen

- aus gesammeltem Obst Konfitüre einkochen

- aus Stoffresten Kinderkleidung, Taschen, Etuis, Schals, Mützen u.ä. nähen/stricken/häkeln

- aus altem Brot Semmelbrösel herstellen

- alte Möbel vom Flohmarkt schleifen und neu bemalen 

 

Allgemein gesagt:

Alles so lange verwenden bis es kaputt geht oder man eine andere Möglichkeit der Verwendung gefunden hat. Viel Inspiration findet sich dazu auch auf Pinterest, smarticular und Utopia.

 

Mehr Nachhaltigkeit und Minimalismus

Blog-Adventskalender - Nachhaltigkeit und Minimalismus Grafik
Grafik: Miriam by thesoulfoodtraveller.com

 

Noch mehr Ideen gibt es den ganzen Dezember bis Weihnachten im Nachhaltigkeits- und Minimalismus-Adventskalender.

 

Deshalb hier noch einmal alle Themen des Countdowns auf Weihnachten mit allen Blogkolleg*innen im Überblick:

 

Türchen 1: Nachhaltige Geschenkideen für Zero Waste Einsteiger bei Miri von www.thesoulfoodtraveller.com

 

Türchen 2: Low Budget Nachhaltigkeit bei uns

 

Türchen 3: DIY Christmas Gifts – Body Butter, festes Shampoo und mehr bei Miriam von www.dontwearthisathome.com

 

Türchen 4: Mikroplastik in der Weihnachtszeit und im Alltag bei Miri von www.thesoulfoodtraveller.com

 

Türchen 5: Minimalistisch weihnachtlich dekorieren mit Hygge-Effekt bei Nira von www.fraunira.de

 

Türchen 6: Nachhaltiges Gewinnspiel zum Nikolaus bei Miri von www.thesoulfoodtraveller.com

 

Türchen 7: Nachhaltiges Reisen bei Miriam von www.dontwearthisathome.com

 

Türchen 8: Überraschungsthema bei Anna Sophia von www.meingeliebtesleben.de

 

Türchen 9: Bienenwachskerzen aus Wachsresten selber ziehen bei Uli von www.lowredeyes.at

 

Türchen 10: Kreative Geschenke aus Gartenfrüchten und Kräutern bei Doris von www.bio-garten.at

 

Türchen 11: Nachhaltige Nüsse für die Weihnachtsbäckerei (Woher kommen, Mandeln, Baumnüsse und Haselnüsse?) bei Michèle & Ilona von www.stadt-land-gnuss.ch

 

Türchen 12: Nachhaltige Geschenkverpackung / nachhaltiger Weihnachtsschmuck bei Cordula von www.wiressenpflanzen.de

 

Türchen 13: Zero Waste Weihnachten (Geschenke, Deko, Kommunikation mit Verwandschaft) bei Elena von www.marolenasstimme.at

 

Türchen 14: Last Minute DIY-Geschenke ~ Bartöl, Badebomben & Co bei Kati von www.50percentgreen.de

 

Türchen 15: Nachhaltige Kleidung – Wissenswertes über Stoffe und faire Produktion bei Miri von www.thesoulfoodtraveller.com

 

Türchen 16: Über die Freiheit vom Weniger-Haben bei Miri von www.thesoulfoodtraveller.com

 

Türchen 17: Was wir Kindern Weihnachten schenken sollten bei Juli www.zufallsmoment.de

 

Türchen 18: Zeit zu Weihnachten schenken – weg von Materiellen und hin zu unserem wertvollsten Gut: achtsam Zeit miteinander zu verbringen bei Anna-Maria von www.goldenemarie.com

 

Türchen 19: Veganes Weihnachtsdinner – einfach, lecker und low waste bei Miri www.thesoulfoodtraveller.com

 

Türchen 20: Last Minute Geschenke für (angehende) Minimalisten bei  Miri www.thesoulfoodtraveller.com

 

Türchen 21: 10 Dinge, auf die du 2019 verzichten kannst bei Miri von www.thesoulfoodtraveller.com

 

Türchen 22: 5 Gründe für den Umweltschutz bei Miri von www.thesoulfoodtraveller.com

 

Türchen 23: Nachhaltigkeit im Sport. Was ist möglich und was kann dafür jeder tun? bei Lelia von www.misslksunshine.wordpress.com

 

Türchen 24: Merry Christmas – Gedanken zum Fest bei Miri von www.thesoulfoodtraveller.com

 

 

[daniela & heiko]

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Michèle und Ilona (Mittwoch, 05 Dezember 2018 14:48)

    Ein toller Beitrag! Wir sind ganz deiner Meinung. Nachhaltig leben muss nicht teuer sein! Im gegenteil, man kann sogar viel Geld sparen :-)

  • #2

    Uli (Mittwoch, 05 Dezember 2018 17:41)

    Genau so ist es - allem voran geht meiner Meinung auch, dass das Bewusstsein von Konsum überdacht wird - man muss sich nicht alles kaufen, was man gerne hätte... oft ist es nach zwei, drei Wochen eh schon wieder total uninteressant. Toller Beitrag, glg Uli