Kürbis-Kaffee-Torte (vegan)

Einer der amerikanischen Blogs, die wir sehr regelmäßig lesen, ist Fragrant Vanilla Cake - Amys Rezepte haben wir schon ein paar Mal als Vorlage verwendet und wir waren jedes Mal begeistert. Dieses Kürbis-Kaffee-Kuchen-Rezept war ein Experiment, weil wir noch nie Kürbis auf diese Art verwendet haben, aber auch das hat sich gelohnt und wir haben die „Pumpkin-Spice-Latte"-Variante mit unseren Zutatenvorräten abgewandelt, was perfekt funktioniert hat (auch, wenn es dann nur noch eine Fast-Rohkosttorte wurde).



Zutaten für 1 Springform, Durchmesser ca. 18cm

 

Boden

100g Datteln

100g Mandeln

1 Prise Zimt


Füllung

240g Kürbis (roh, geschält, entkernt)

300g Cashews

120ml Wasser

120ml Kokosblütensirup (z.B. von Tropicai), Agavendicksaft o.ä.

1/2 TL Meersalz

1 TL Vanille, gemahlen oder das Mark einer Vanilleschote

2 TL Lebkuchengewürz (oder einzeln: je 1 Prise Zimt, Kardamom, Nelke, Vanille, Zitronenschale, Orangenschale, Koriander, Sternanis, Fenchel, Muskatnuss, Muskatblüte)

1 EL VGN FCTRY Kaffeepulver oder 1 EL gekochten Espresso

80g Kokosöl (z.B. von Tropicai), im Wasserbad geschmolzen

1 EL Kakaopulver


Dekoration

1 EL Agavendicksaft

2 EL Kokosfett, im Wasserbad geschmolzen

1 Prise Salz

3 EL Kokosnusssahne



Zubereitung

 

Für den Boden die Mandeln und Datteln gemeinsam mit dem Zimt im Mixer oder Zerkleinerer zu einer gleichmäßigen, klebrigen Masse verarbeiten.

 

Die Springform mit Backpapier auslegen. Den Rand einfetten. Auf das Backpapier den fertigen Boden gleichmäßig verteilen und fest andrücken.

 

Für die eigentliche Tortencrème alle Zutaten der Füllung - bis auf das Kakaopulver (!) - im Mixer zu einer einheitlichen Masse verrühren. Falls kein all zu leistungsstarker Mixer vorhanden ist, empfiehlt sich, zuerst die flüssigen Zutaten und dann die festen in den Mixer zu geben und dann erst zu rühren.

 

Die Masse halbieren; davon die eine Hälfte im Mixer lassen, die andere in eine separate Schüssel geben.

Die noch im Mixer vorhandene Crème mit dem Kakaopulver vermengen, so dass eine einheitliche Masse entsteht.

 

Nun davon 2-3 EL separat aufbewahren; den Rest der Kakaomasse in die Springform auf den Boden füllen. Wer Angst hat, dass sich die beiden Crèmeschichten beim Auffüllen der Springform vermischen, sollte die Form kurz im Tiefkühler parken und in der Zeit schon mal die Zutaten für die Dekoration verarbeiten:

 

Dazu die braune Masse mit 2 EL Kokosblütensirup (oder anderem Süßungsmittel) vermengen, damit sie flüssiger wird.

Für die weiße Flüssigkeit die Kokossahne mit dem Kokosöl, Salz und Agavendicksaft gut verquirlen.

 

Nun die Torte wieder aus dem Eisfach holen und mit der hellen Crème auffüllen.

 

Anschließend mit der braunen und weißen Dekoflüssigkeit Kreise auf die Torte ziehen und mit einem Zahnstocher Achten oder Linien in den Kuchen ziehen (Swirl-Anleitung via Video gibt´s auch hier).

 

 

Bis zum Verzehr im Tiefkühler aufbewahren, mindestens aber 4 Stunden, damit die Torte fest wird.

 

Vor dem Servieren ca. 15-20 Minuten auftauen lassen.

 

Die Torte passt übrigens hervorragend bei dem Herbstwetter auch zu einem kräftigen Assamtee oder Kusmi Kashmir Tchai statt einem Kaffee...

 

 

Anmerkung:

  • Wir waren extrem skeptisch, was den Geschmack und die Idee von rohem Kürbis in einer Torte betrifft. Doch das Endergebnis schmeckt tatsächlich hervorragend und mehr weihnachtlich als herzhaft nach Kürbis. 
  • Die Torte war Teil unseres veganen Halloween-Buffets.

 

 

[daniela]

 

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