Hummus-Varianten (vegan)

 

In vielen anderen Ländern bereits ziemlich populär und in Supermärkten in zahlreichen Variationen zu finden: Hummus. Da sich im Genusskorb der Metro Kochherausforderung zwei Dosen Kichererbsen befanden, haben wir die Gunst der Stunde genutzt und Hummus-Varianten selbst gemacht. Diese Vorschläge lassen sich mit unzähligen weiteren Zutaten jederzeit ergänzen.



Hummus mit Gurke (optional: ergänzt durch Gin)

 


Zutaten

 

100g Gurke

4 EL Olivenöl

1 Dose Kichererbsen (425g, Wasser separat auffangen für z.B. Baiser oder Mousse au Chocolat)

Saft und Fruchtfleisch einer Zitrone

1 EL Tahin

Optional: 1 EL Gin 

Salz

 

 

Zubereitung

 

Die Gurke schälen, klein schneiden und mit den abgetropften Kichererbsen in ein hohes Gefäß geben. Olivenöl und Tahin hinzugeben. Die Zitrone halbieren, die Kerne herausnehmen und die Zitronenhälften über dem Gefäß mit einer Gabel (durch drehen) aushöhlen, damit Saft und Fruchtfleisch im Hummus landen. Die Masse sehr gründlich pürieren bis eine fast teigähnliche Masse entsteht. Mit Salz abschmecken. (Optional an dieser Stelle den Gin hinzugeben.)

 

 

Tipp:

Wer Sorge hat, dass die Masse zu flüssig wird, kann mit 2 EL Olivenöl und dem Saft einer halben Zitrone beginnen. Die Gurke kann mittig noch mit einem Löffel ausgeschabt werden, auch das reduziert die Flüssigkeit im Hummus deutlich.

 

 

Hummus mit roten Tomaten



Zutaten


4 EL Olivenöl

2 Andenhorn oder San-Marzano Tomaten

1 Dose Kichererbsen (425g, Wasser separat auffangen für z.B. Baiser oder Mousse au Chocolat)

1 EL Tahin

1 EL Agavendicksaft

Saft einer halben Zitrone inkl. Fruchtfleisch

Salz & Pfeffer

 


Zubereitung


Die Tomaten waschen, kleinschneiden und mit den abgetropften Kichererbsen in ein hohes Gefäß geben. Olivenöl, Agavendicksaft und Tahin hinzugeben. Die Zitrone halbieren, die Kerne herausnehmen und die Zitronenhälften über dem Gefäß mit einer Gabel (durch drehen) aushöhlen, damit Saft und Fruchtfleisch im Hummus landet. Die Masse sehr gründlich pürieren bis eine fast teigähnliche Masse entsteht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

 

Tipp:

Wer auf Süßungsmittel verzichten will, kann die Zitrone weglassen. Die Tomaten selbst sind ebenfalls schon sehr sauer, mit einem Schuss mehr Olivenöl sollte das aber kein Problem sein. Wer auf den Zitrusgeschmack nicht verzichten will, kann einige Blätter Zitronenmelisse hinzugeben oder etwas Zitronengraspulver.



[heiko]


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Kommentare: 2
  • #1

    Sarah (Dienstag, 26 Juli 2016 09:27)

    Hallo Daniela, Hallo Heiko,
    ich habe mich jetzt etwas über die von euch angesprochenen San Marzano Tomaten kundig gemacht - u.a. hier: http://www.emilia.de/san-marzano-tomaten.html - dort ist der hohe Gehalt an Wasser auch noch mal deutlich hervorgehoben (neben dem Geschmack natürlich) -- ich habe ein wenig Angst das das Ganze eher eine Suppe wird.

    San Marzano: Viel Wasser
    Gurke: Viel Wasser
    Zitronenhälften: Wasser/Saft

    Wie kann man das ganze "retten", wenn ich mir eher eine Suppe/Soße erstelle? Einfach noch mehr Kichererbsen rein?

    Und zweite Frage: Nutzt ihr auch diese Dosen-Tomaten die da in dem Internetlink angesprochen werden? Oder habt ihr die Tomaten irgendwo als Ganzes gefunden?

    Viele Grüße,
    Sarah

  • #2

    Teekesselchen (Dienstag, 26 Juli 2016 11:57)

    Liebe Sarah,

    die Konsistenz von Hummus kannst du natürlich gerne variieren durch weniger Zugabe von Tomaten oder in der anderen Version von Gurke. Oder aber eben durch mehr Kichererbsen. Unser Hummus ist nicht wässrig geworden, auch, wenn Tomaten natürlich häufig einen großen Anteil von Wasser haben...

    Wir nutzen Dosentomaten sehr gerne, aber auch ganze vom Wochenmarkt (z.B. Isemarkt, Hamburg).

    Ich hoffe, ich konnte dir damit weiterhelfen und wünsche dir eine sonnige Woche,

    Daniela