One-Pot Brot (vegan)

 

Nach einigen One-Pot Pastagerichten, die dieses Jahr schon sehr populär waren, wie z.B. Arnes Ein-Topf-Nudeln, haben wir nun ein super leckeres und einfaches Brot auf diese Weise gebacken. Vorbild war das Taboulé-Brot von Parsleysagesweet, wobei wir einige Zutaten unserem Geschmack angepasst haben und es nun kein reinrassiges „Bulgursalat"-Brot mehr ist. Das Rezept ist dankbar, die eigenen Brotwünsche zu verwirklichen.

 


Zutaten


530 ml lauwarmes Wasser (ca. 30° Celsius)

480g Mehl

75g Bulgur (fein) 

4-5 Knoblauchzehen

4 Frühlingszwiebeln

3-4 TL Salz

1 Päckchen Trockenhefe

1 große Handvoll Rucola (oder Petersilie)

1 kleine Handvoll Minzeblätter/Zitronenmelisse

Die Schale einer halben bis ganzen Zitrone


(Die Angaben sind dem metrischen System angepasst, wer lieber amerikanische Tassen nehmen möchte, schaut einfach ins Originalrezept)

 

Dekoration

10-12 Minze-, Melisse- oder Petersilienblätter

3-4 Stengel Schnittlauch

2 getrocknete Chilis 


Alle Zutaten in einem Topf. Nur die Zitronenschale ist später noch dem Messer zum Opfer gefallen.
Alle Zutaten in einem Topf. Nur die Zitronenschale ist später noch dem Messer zum Opfer gefallen.


Zubereitung


Wenn ihr keinen fertig gekochten Bulgur vom Vortag übrig habt, dann einfach den frischen mit kochendem Wasser (maximal 75g / Verhältnis 1:1 - sonst wird der Teig später zu weich) ca. 20 Minuten quellen lassen (restliches Wasser abgießen).

 

Währenddessen: Mehl mit Salz und der Trockenhefe in einem beschichteten, ofenfesten Topf mischen. Knoblauch, Zwiebeln, Zitronenschale, Rucola und Minze/Melisse in kleine Stücke hacken (im Bild ist alles mittelgroß geblieben, da wir im Brot noch deutliche Stücke haben wollten) und mit in den Topf geben.

 

Erst jetzt den Bulgur (wegen der enthaltenen Feuchtigkeit) und das lauwarme Wasser dazugeben. Mit einem Kochlöffel oder sehr grobem Schneebesen alles gut zu einem sehr flüssigen Teig vermengen.

 

Den Topf abdecken und an einem warmen Ort (z.B. an der warmen Heizung) 90 Minuten gehen lassen.

 

Den immer noch flüssigen Teig noch einmal gründlich mit dem Kochlöffel durchkneten und dann für 10-14 Stunden (am besten über Nacht) in den Kühlschrank stellen.



Den Ofen auf 230° Grad Celsius vorheizen.

Die getrockneten Chilis halbieren und mit dem Schnittlauch und den Kräuterblättern den fertigen Teig dekorieren.

 

Das Brot für 35-40 Minuten bei 230° Celsius backen.


Anschließend das Brot abkühlen lassen, aus dem Topf nehmen und genießen.


Alle Zutaten in einem Topf frisch gebacken.
Alle Zutaten in einem Topf frisch gebacken.

 

Tipps/Anmerkungen:

  • Sollte das Brot zu dunkel im Ofen werden, einfach mit Alufolie abdecken; sollte es hell bleiben, die Kruste kurz vor Backzeitende mit Wasser einpinseln
  • Weitere geeignete Zutaten für das Brot wären u.a. (Getrocknete) Tomaten, Oliven, Kapern, getrocknete Pilze, Karotten, Auberginen, Zucchini, Kürbis, sämtliche Kräuter, frische Kürbiskerne zur Dekoration...
  • Auch, wenn die Zutaten nach viel aussehen, ein 2,5-3l-Topf reicht aus, um den Teig herzustellen und das Brot zu backen. 
  • Wer keinen beschichteten Topf besitzt, kann auch einen Tortenring oder eine Kastenform verwenden.
  • Passende Aufstriche, außer purer Margarine wären z.B. unsere Pesto-Varianten oder die Dips aus dem Yogan-Buch

 

[heiko]

 

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Kommentare: 5
  • #1

    arne (Sonntag, 15 Februar 2015 13:11)

    oh das schaut aber interessant aus! ist direkt mal vorgemerkt :)

  • #2

    tee-kesselchen (Sonntag, 15 Februar 2015 16:22)

    Danke dir. Das freut uns. Liebe Grüße. :-)

  • #3

    Nightmare (Montag, 16 Februar 2015 00:09)

    Und das schmeckt richtig nach Brot? Ich kann mir das mit dem Bulgur überhaupt nicht vorstellen ;)

  • #4

    PINA (Montag, 16 Februar 2015 11:31)

    sieht sehr gut aus und wird gleich diese Woche ausprobiert

  • #5

    tee-kesselchen (Montag, 16 Februar 2015 13:06)

    Dankeschön für euer Feedback... Es heißt Brot, es schmeckt nach Brot und wir könnten auch schon wieder Nachschub backen :-) So lecker ist das. Einfach mit den eigenen Zutatenwünschen ausprobieren, es lohnt sich.
    Herzliche Grüße,
    Daniela