Kokos-Risotto mit Teriyaki-Huhn (vegan)

 

Unser veganes Mitbringsel aus Leipzig ist eine Großpackung Teriyaki-Huhn vom vegetarischen Metzger. Das erste Gericht, auf das wir Hunger hatten war Risotto. Hier das Rezept:

Zutaten:

400 ml Gemüsebrühe

200 g Risottoreis (Vialone - für cremiges Risotto)

2 EL Olivenöl

1/2 TL Teufelszeug (aus dem Gewürzmuseum)

1 großer Schuss Weißwein

 

200 g Teriyaki-Huhn

100 g gegrillte Pilze, eingelegt

200 ml Kokosmilch

2 Frühlingszwiebeln

1 EL Erdnussöl

 

Zubereitung:

Das Olivenöl im Topf erhitzen (max. 2/3 Hitze) und erst dann den Risottoreis hinzugeben. Den Risottoreis mindestens eine Minute anbraten. (Das Öl ist heiß genug, wenn der Reis knistert!)
Dann den Reis mit dem Weißwein ablöschen. Wer es scharf mag, gibt zur Gemüsebrühe einen halben TL Teufelszeug und gießt den Reis damit auf. Die Brühe einmal aufkochen lassen, die Hitze auf ein Minimum reduzieren und den Topf mit einem Deckel abdecken und 20 Minuten lang in aller Ruhe ziehen lassen (bitte nicht umrühren).
 
Nach fünfzehn Minuten das Erdnussöl in einer Pfanne erhitzen und das Teriyaki-Huhn goldbraun anbraten. Anschließend die kleingeschnittenen Pilze und Frühlingszwiebeln hinzugeben, kurz mitbraten und dann mit der Kokosmilch ablöschen.
 
Den Risottoreis mit in die Pfanne geben, untermischen und einmal kurz aufkochen, fertig.
 
Fazit: Das vegane Huhn ist von der Konsistenz und vom Zubereitungsverhalten her so nahe an echtem Fleisch dran, wie es nur geht. Unvorbereitet würde selbst ich den Unterschied kaum feststellen können. Geschmacklich weicht es minimal vom regulären Huhn ab, aber wirklich nur minimal. Ein Löffel Hähnchengewürz und auch dieser Unterschied dürfte verloren gehen. Die Idee hinter dem vegetarischen Metzger hat beim ersten Versuch schon überzeugt, anders als viele andere vegane Fertiggerichte oder Fleischersatzprodukte.
[heiko]

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Kommentare: 1
  • #1

    WMariaS (Samstag, 29 März 2014 23:36)

    Ich stelle fest, dass ich fast immer in Sachen Kommentar den Anfang mache; bin ich daher ein/e Anfänger/in?
    Diese veganen Gerichte sehen ja alle sehr lecker aus, aber als Single muss man sich, glaube ich entscheiden, entweder vegan oder nicht vegan (wie heißt eigentlich das Gegenteil ?) , da man doch verschiedene Zutaten braucht, sprich doppelte Vorräte, was dann sehr teuer wird oder zu größeren Wegwerfaktionen führen kann! Außerdem braucht man das Angebot einer gut sortierten Großstadt. Auf dem Lande ist veganes Kochen wohl kaum möglich.
    Daher mein Tipp: lasst euch, wenn irgend möglich, hin und wieder mal von so einem hervorragenden Meister der veganen Kochkunst wie Heiko einer ist (obwohl, ich hab mir sagen lassen, er kann auch hervorragend normal), einladen! Ich mach's auf jeden Fall ;))