Weihnachtsbraten (vegan)

Gerade Weihnachten stellt sich immer wieder die Frage: Was isst man mit der ganzen Familie und den Liebsten? Wenn man keine Fleischderivate verwenden möchte, eignet sich ein Braten aus Nüssen und Maronen perfekt. Wir haben uns dabei an ein Bosh-Video gehalten  (s.u.) und sind von dem Ergebnis und dem deftigen Geschmack absolut überzeugt - eine fleischfreie Variante, die nichts vermissen lässt.

 

Zutaten (für 1 Braten - je nach Beilagen/Weihnachtsmenü für 6-10 Personen geeignet)

 

4-5 große Champignons/Portobello-Pilze

2 rote Zwiebeln

150g Esskastanien/Maronen (vorgekocht gekauft oder wenn unbehandelt/selbst gesammelt: 20 Minuten kochen und anschließend schälen bzw. 20 Minuten im Ofen rösten und dann schälen.)

150g Pecan-/Walnüsse

2 Scheiben Toastbrot

2 Lagen Tarte-/Quicheteig (oder Blätterteig)

4 Knoblauchzehen

125ml Weißwein

 

100ml Gemüsebrühe

4-6 EL Olivenöl

2-4 EL Pflanzenmilch

Brauner Zucker, Thymian, Rosmarin, Salz und Pfeffer

 

 

Zubereitung

 

Die Pilze vom Stil entfernen und die Pilzköpfe mit der "offenen" Seite nach oben in eine Backform legen. Mit Olivenöl bepinseln, ausgiebig mit Thymian, Rosmarin, Salz und Pfeffer bestreuen. Den Knoblauch durch eine Presse geben und gleichmäßig auf die Pilze verteilen.

Das ganze für ca. 20 Minuten bei 200 Grad Celsius backen.

 

Währenddessen: Die roten Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden.

Mit 1 EL Olivenöl und je 1 EL Thymian, Rosmarin, sowie einer Prise Salz und Pfeffer glasig braten. Dann mit dem Weißwein ablöschen und mit 1/2 EL Zucker karamellisieren.

Die Zwiebelmasse in eine große Schüssel geben und zur Seite stellen.

 

Die Kastanien, die Nüsse und das Toastbrot in eine Küchenmaschine geben und zerkleinern. 

Die Nuss- und Zwiebelmasse zusammen geben und gut durchmischen. Mit der Gemüsebrühe nach und nach auffüllen und kurz durchkneten, sodass eine formbare Füllung entsteht. Diese sollte weder zu trocken, noch zu nass sein.

 

Eine Lage Teig mit Backpapier auf ein Backblech legen und aus der Nussmasse 3 große EL (ca. 1/3 der Masse) entnehmen und in der Mitte des Teiges Handflächenbreit verteilen. Dabei oben und unten genügend Platz frei lassen (mindestens 5 cm). Die Masse mit dem Löffel gleichmäßig verteilen.

 

Jetzt die Pilze auf der Füllung verteilen. (Idealerweise 2-3 Pilze mit der geschlossenen Seite nach unten, mit jeweils 3-4 cm Abstand und die 2 übrigen Pilze mit der geschlossenen Seite nach oben auf die Zwischenräume legen.)

 

Die restliche Masse mit den Händen auf den Pilzen verteilen und eine geschlossene Decke über den Pilzen formen, die mit der Masse, die als Untergrund dient, abschließt.

 

Diese Füllung jetzt mit Olivenöl bepinseln und die zweite Teiglage möglichst glatt abschließend auf der „Bratenfüllung" ausbreiten. Die beiden Teiglagen vorsichtig andrücken, so dass keine Luftblasen zurückbleiben und dann rund um die Füllung herum fest andrücken.

 

Anschließend mit einem Teigschneider in ca. 2 cm Entfernung vom Braten den restlichen Teig abschneiden.

 

Zur Verzierung kann man jetzt mit einer Gabel den Rand um den Braten leicht eindrücken (wie bei Ravioli-Nudeln) und aus dem restlichen Teig Formen ausstechen und auf den Braten legen.

 

Über die Länge des Bratens verteilt, den Teig 3-4 mal mit einer Gabel einstechen, damit der Teigmantel nicht aufplatzt.

 

Den Teig leicht mit Pflanzenmilch einpinseln, um eine bessere Bräunung des Teigs zu gewährleisten.

 

Den Braten bei 200 Grad Celsius für 40 Minuten backen und warm servieren - z.B. mit Earl Grey-Chutney.

 

Die fruchtig-exotische Note des Earl Grey-Chutneys passt hervorragend zu dem deftig-süßen Braten.
Die fruchtig-exotische Note des Earl Grey-Chutneys passt hervorragend zu dem deftig-süßen Braten.

 

Für alle, die lieber ein Video schauen, hier das Rezept noch einmal im Bewegtbild von Bosh:

 

 

[heiko]

 

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