Kartoffelsuppe im Brotlaib (vegan)

 

Draußen strömt der Regen in waren Sturzbächen am Fenster herunter und kalt geworden ist es plötzlich auch wieder. Kurzum, Zeit für die erste Suppe des Jahres.

Kartoffelsuppe im Brot, stand schon länger auf der Liste der Dinge, die wir selbst machen wollten und dieser Tag heute hat sich dann förmlich dafür angeboten.

 

Zutaten (für 2 Brote und 2 Portionen)

 

Für das Brot:

350ml Wasser (lauwarm ca. 35 Grad)

250g Mehl (405)

250g Mehl (550)

1 TL Salz

1 TL Agavendicksaft oder Zucker

1/2 Tüte Trockenhefe

 

Für die Suppe:

400 g Kartoffeln (mehligkochend)

50 g Alsan

3/4 L Wasser

2 Schalotten

2 Koblauchzehn

1 TL Salz

1 TL Rosmarin (getrocknet)

 

Zubereitung der Brote:

 

Alle trockenen Zutaten mischen, mit Wasser aufgießen und zu einem glatten Teig verkneten. 20-30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen bis sich das Volumen vergrößert hat. Den Teig erneut durchkneten und noch einmal 20-30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

 

Wenn der Teig immer wieder an den Fingern klebt, keine Scheu haben, immer wieder etwas Mehl hinzuzugeben.

 

Den Teig denn erneut kurz kneten und in zwei gleichgroße Hälften teilen. Diese zu zwei möglichst gleichförmigen Kugeln formen und auf ein bemehltes Backblech geben.

 

Den Ofen auf 220 Grad vorheizen und die beiden Brote dann 15 Minuten bei 220 Grad Ober-& Unterhitze backen, anschließend die Temperatur auf 190 Grad reduzieren und noch einmal 25 Minuten backen.

 

Die Brote dann abkühlen lassen.

 

Zubereitung der Suppe:

 

Die Kartoffeln, den Knoblauch und die Zwiebeln schälen. Die Kartoffeln in kleine Stücke, den Knoblauch in schmale Scheiben und die Zwiebeln in Ringe schneiden. Alles zusammen in einen Topf geben, Salz und Rosmarin hinzugeben und mit dem Wasser aufgießen.

Das ganze einmal aufkochen und dann für ca. 30 Minuten leicht köcheln lassen.

Wenn die Kartoffeln gar sind, den Topf vom Herd nehmen, Alsan hinzugeben und mit einem Pürierstab grob oder fein pürieren.

 

Mit Salz und Pfeffer noch einmal abschmecken.

 

 

Serviert wird das ganze, indem man vorsichtig die obere Hälfte des Brotes mit einem Brotmesser abschneidet und das Innenleben herauslöst. Dafür sollte das Brot vollständig abgekühlt sein, da sonst die Kruste schnell einreißt.

Das Innenleben beiseite packen, den ausgehölten Brotlaib auf einen Teller geben und mit Suppe auffüllen. Nun noch mit Frühlingszwiebeln und gemahlenen Chilischoten garnieren und genießen.

 

Tipp:

Wer scharfes Essen sehr gerne mag (so wie wir), gibt in die Suppe noch eine Jalapeño, Chilischote und/oder Habañero hinein; das vorgeschlagene Rezept ist sonst eher eine sehr milde Suppe.

 

 

[heiko]

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Maria (Dienstag, 02 September 2014)

    Was kann man aus dem "Innenleben" machen? Es wäre doch schade, es wegzuwerfen...

  • #2

    tee-kesselchen (Dienstag, 02 September 2014 12:14)

    Liebe Maria,

    du kannst das Innenleben des Brötchens in die Suppe tunken, zu Croutons für die nächste Suppe oder den nächsten Salat verarbeiten (einfach vorsichtig anbraten), es pur oder mit einem Aufstrich genießen, eine Brotsuppe daraus machen usw. Da gibt es einige Möglichkeiten, damit man das nicht wegwerfen muss...

    Einen lieben Gruß.
    Daniela