Zwiebelkuchen (vegan)

 

Dieses Rezept haben wir von einer jungen Dame empfohlen bekommen, auf die Frage, was sich denn perfekt für ein Buffet eignen würde. Wir sind ihr unendlich dankbar, denn dieser Zwiebelkuchen ist wirklich unglaublich lecker und relativ einfach in der Herstellung. Das Originalrezept dazu findet ihr auf dem Blog Vegetarian Diaries.

 

Und das braucht ihr für eine 26er Spring- oder Quicheform:

 

300 g Mehl (Type 550)

1 Tl Salz

1/2 Tl Zucker

6 g Trockenhefe

160 ml Wasser

 

750 g Zwiebeln

200 g Räuchertofu (im gut sortierten Supermarkt, z.B. Edeka erhältlich)

200 ml Sojasahne

3 Tl Sojamehl + 3 El Wasser

Salz, Pfeffer

Muskat

 

Für den Teig Mehl, Salz, Hefe und Zucker gut miteinander vermischen. Das Wasser unterheben und zu einem glatten Teig kneten.

Abgedeckt für eine halbe Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Der Teig wird danach sein Volumen deutlich vergrößert haben. Bei uns war es die ca. 1,5-fache Menge.

 

Während der Wartezeit kann schon die Füllung super zubereitet werden. Dafür die Zwiebeln schälen, in Ringe/Stücke schneiden und in einer großen Pfanne anbraten. Sobald die Zwiebeln Farbe angenommen haben, die Sojasahne und das mit Wasser vermischte Sojamehl hinzugeben und die Masse bei geringer Hitze etwas andicken lassen. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

 

Nun den Räuchertofu in kleine Würfel schneiden, scharf anbraten und anschließend in die Zwiebelmasse geben und das Ganze gut umrühren.

 

Den jetzt fertigen Teig auf einer großzügig bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und in die Spring- oder Quicheform geben. Anschließend mit der Zwiebel-Tofu-Masse auffüllen und das ganze im vorgeheizten Backofen bei 180°C für 30-40 Minuten backen.

 

Tipp: Sollte der Zwiebelkuchen nicht direkt gegessen werden, reicht 30 Minuten backen. Erst kurz vor dem Servieren erneut 10-15 Minuten im vorgeheizten Backofen erwärmen. So wird der Zwiebelkuchen nicht zu trocken und kann trotzdem warm gereicht werden.

 

 

[daniela]

 

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Kommentare: 12
  • #1

    arne (Freitag, 18 Juli 2014 13:26)

    freut mich sehr, dass euch die variante auch so gut geschmeckt hat!
    einer meiner ganz klaren favoriten :)

  • #2

    tee-kesselchen (Freitag, 18 Juli 2014 19:11)

    Lieber Arne,
    ja, das ist wirklich ein tolles Rezept und auch extrem super angekommen. Herzlichen Dank nochmals dafür. Welche Varianten würdest du denn noch vorschlagen? Diese war ja wirklich schon sehr lecker!
    Sonnige Grüße,
    Daniela

  • #3

    Roxane (Mittwoch, 10 September 2014 13:02)

    Hallöchen!
    Das ist wirklich ein tolles Rezept!
    Aber ich hätte eine Frage: Meinst du, man kann das Rezept auch ohne Sojasahne machen, und dafür Sojamilch nehmen? Ich wohne hier nämlich voll auf dem Kaff, hier hab ich fast keine Möglichkeit an exotischere Dinge als Räuchertofu und Sojamilch zu kommen ;)
    Liebe Grüße,
    Roxane

  • #4

    tee-kesselchen (Mittwoch, 10 September 2014 23:21)

    Liebe Roxane,

    herzlichen Dank für dein liebes Feedback.
    Mit Sojamilch befürchte ich, dass es vielleicht etwas zu flüssig werden könnte. Aber ein bisschen Stärke/Mehl hilft da sicher, das einzudicken, so dass auch das funktionieren wird.

    Viel Spaß beim (Aus-)Probieren,
    liebe Grüße,
    Daniela

  • #5

    Dativ (Freitag, 28 August 2015 20:39)

    Sehr leckeres Rezept, wurde heute Abend getestet!
    Ich habe übrigens noch ein bisschen Kümmel dazu gegeben (für die, die den Geschmack mögen).
    Viele Grüße!

  • #6

    Ninivegan (Sonntag, 04 Oktober 2015 13:40)

    Super Rezept!
    Uns hat es sehr gut geschmeckt. Das gibt es jetzt im Herbst /Winter mal öfter.

  • #7

    annetanne (Donnerstag, 14 Januar 2016 14:29)

    Hallo, kann man das Sojamehl auch durch etwas anderes ersetzen? Danke und viele Grüße!

  • #8

    Teekesselchen (Freitag, 15 Januar 2016 21:34)

    Herzlichen Dank euch allen für die Tipps und das positive Feedback. - Das Sojamehl dient dem Eiersatz. Natürlich kann man dazu auch andere Sachen nehmen - siehe auch unseren Artikel: http://www.tee-kesselchen.de/2014/03/10/daf%C3%BCr-braucht-man-doch-ein-ei/.
    Viel Erfolg und Spaß beim (Aus-)Probieren,
    liebe Grüße,
    Daniela von Teekesselchen

  • #9

    Natalie (Donnerstag, 06 Oktober 2016 09:04)

    War mein erster Zwiebelkuchen und hat wirklich super geschmeckt. Danke für das tolle Rezept! :)

  • #10

    togayforyou (Montag, 24 Oktober 2016 22:57)

    Kann man statt Trockenhefe Frischhefe nehmen und wenn ja wieviel?

  • #11

    Teekesselchen (Dienstag, 25 Oktober 2016 08:35)

    Die Umrechnungstabellen Trockenhefe:Frischhefe finden sich recht einfach im Internet, z.B. hier: http://tomateninsel.de/umrechnungstabelle-hefe/ - das Umrechnungsverhältnis scheint dabei 1:3 zu sein. Viel Erfolg und Spaß beim Nachmachen!

    Daniela von Teekesselchen

  • #12

    Meike (Samstag, 09 September 2017 20:07)

    sehr, sehr lecker! Den wird es diesen Herbst noch öfter geben :-)
    Hab noch bisschen Kümmel und Paprika dran gemacht