Wenn schon Schwein, dann Eichelschwein

 

 

 

 

 

Als Projektbetrieb begonnen, hat die Eichelschwein GmbH mittlerweile einen hervorragenden Ruf bei hochwertigen Gastronomen und Feinkostbetrieben ... bedauerlicherweise gibt es wohl ständig Anfragen, doch viel mehr Tiere zu halten oder viel öfter zu schlachten, damit man viel mehr kaufen könnte.

 

Dass der Betreiber an seinem Konzept festhält und keineswegs dem Druck der steigenden Nachfrage nachgibt, sagt mir persönlich eine Menge über die Tierhaltung vor Ort. Auch, dass die Eichenwaldfläche immer größer wird, die Tieranzahl dafür aber konstant bleibt, spricht für sich.

 

Viel mehr will ich dazu eigentlich gar nicht sagen. Alle Informationen, können der Website entnommen werden und wer sich Bilder von glücklichen Schweinen ansehen will, der sollte einen Blick auf die Facebook-Seite werfen.

 

Ich persönlich bin mittlerweile sehr weit weg vom regulären Schweinefleisch. Bei dem Deluxe-Abend der Weber-Grillakademie haben wir noch einmal Pyrenäen-Bergschwein probiert, unsere Meinung hat das jedoch auch nicht ändern können: "Schweinefleisch schmeckt, genau wie das meiste Geflügel, nach nichts mehr und bekommt nur noch durch die Marinade Geschmack."

- und wenn dem so ist, kann man auch direkt auf das Fleisch verzichten.

 

Das Eichelschweinprojekt verfolge ich aus der Nähe schon seit 2004 und bin weiterhin beeindruckt. Vielleicht bestelle ich auch irgendwann einmal die Mindestmenge an Frischfleisch und werde dann auch gerne berichten.

 

Zum Vergleich noch einmal die Wertschätzung des Tieres durch den Preis: 2013 kostete ein Flietstück vom Eichelschwein 44€/kg (Mindestabnahme 7kg) und bei Aldi Nord 6,99€/kg.

 

Wenn ich also ein Stück vom Eichelschwein auf dem Teller haben will, muss ich erst einmal 300€ investieren. Das schmerzt ganz schön in meinem Geldbeutel und das sollte es auch, denn immerhin wurde das Tier für meinen Genuss geschlachtet, dass sollte sich bemerkbar machen!

 

 

[heiko]

 

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